Tom   |    Friday, der 14. September 2018

Toro ist auf mehreren Ebenen stark, ein entschlossener junger Boxer, ein selbstbewusst inszenierter Schwarzweißfilm. Mutig erzählt er von dem selten angesprochenen Thema männlicher Prostitution.

Toro (Paul Wollin) hat wie Regisseur Martin Hawie einen Migrationshintergrund und versucht sich in einer kalten deutschen Großstadt durchzuschlagen. Hinter seiner harten Fassade steckt ein junger Mann der einfühlsam sein kann und die hilfsbedürftigen Menschen um ihn herum unterstützen will. Toros guten Vorsätze werden jedoch von den schwerwiegenden Fehlern seines Freundes Victor getestet. Immer wieder explodiert der innere Zorn des Hauptcharakters und Kameramann Brendan Uffelmann fängt die geballte Energie ein, die von Paul Wollin ausgeht. In den schweren dunklen Bildern hängt eine Ungewissheit. Wie lange kann Toro den Stier in sich noch bändigen?

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