Jens Albers   |    Thursday, der 23. August 2018

Auch wenn „Love Exposure“ als Mammutwerk anstrengender und fordernder nicht sein könnte (der ständige Stilwechsel, die Länge, die OT-Version inkl. Untertitel, all der japanische Over-the-Top-Krampf), ist er ein durchaus kurzweiliger, fesselnder und vor allem romantischer Film. Und das trotz oder besser eben weil er voller Elemente ist, die absolut nichts in einem Liebesfilm zu suchen haben, die albern, pervers oder blutig-grotesk sind. Manchmal auch alles auf einmal.

Und wahrscheinlich weil sie nicht unbedingt mit den Hollywoodvorstellungen der Reinheit, der weißen Tauben und der Treue bis in den Tod gleichzusetzen ist, mag dieser Film wohl mehr Wahrheit über die Liebe enthalten als alle Meg Ryan-Filme dieser Welt.

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