Katzen oder Hunde bevorzugt?

     |    Tuesday, der 24. December 2013
INSIDE LLEWYN DAVIS

INSIDE LLEWYN DAVIS

Katzen hatten in so manchem Film einen großen Auftritt oder zumindest eine prominente Nebenrolle. Man denke nur an die großartige Eingansszene von „Der Pate“ oder an „Frühstück bei Tiffany“. In „Inside Llewyn Davis“ , dem neuen Film der Coen-Brothers spielt eine Katze unübersehbar eine wichtige Rolle, sie hat es sogar mit auf das Filmposter geschafft. Die Idee, einer Katze eine wichtige Rolle zu übertragen, schien den Coen-Brüdern eigentlich einleuchtend, wie sie sie in einem Interview in der „Augsburger Allemeine“ erzählt haben: „Irgendwann haben wir realisiert, dass unsere Geschichte nicht sehr viel an Plot zu bieten hat, und da dachten wir: Werfen wir doch mal eine Katze rein. Und es stimmt tatsächlich, dass die Katze entscheidend dazu beiträgt, die Story voranzubringen. Es ist eine Geschichte über einen Mann, der seine Mitmenschen permanent verärgert. Ihm eine Katze zur Seite zu stellen, zu der er eine ganz unkomplizierte Beziehung hat, war ein interessanter Kontrapunkt für die Story.“ Aber es war offensichtlich keine ganz einfache Arbeit mit ihrem „Star“. Auf die Frage, wie man Katzen Regieanweisungen gebe, ist die Antwort eher skeptisch: Man könne Katzen nicht wirklich trainieren, meint Joel Coen. Man brauche mehrere verschiedene Tiere. Eine, die immer weglaufe, und eine andere, die man herumtragen könne. Und Ethan Coen fügt hinzu, dass man viel Filmmaterial mit diesen Tieren verschwende. Es könne schon mal zwanzig Minuten dauern, bis so eine Katze in die richtige Richtung gehe. Aber, so Joel Coen, ab einem gewissen Punkt der Dreharbeiten hätten sie der Katze nicht mehr kündigen können. Sie hätten schon zu viel mit ihr gedreht und sie als eigenständige Figur eingeführt. Immerhin: der Einsatz hat sich gelohnt und ohne Katze(n) wäre „Inside Llewyn Davis“ wohl nur die Hälfte wert…

Mit Hunden scheint die Arbeit einfacher zu sein, wie viele Beispiele zeigen. Woran das liegt? Keine Ahnung! Aber den Katzen bleibt ja außerdem noch das weite Feld des Animationsfilms, wo sie immer wieder zu Lieblingen nicht zuletzt des ganz jungen Kinopublikums avancieren.

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Auf realeyz.tv findet man hierfür schöne Beispiele, wie „Der gestiefelte Kater – Die wahre Geschichte“  oder auch „Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“.

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Wessen Herz eher für Hunde schlägt, dem sei der wunderbare Film „Emil und der kleine Skundi“ wärmstens empfohlen.

Emil und der kleine Skundi

Emil und der kleine Skundi

Allen Filmfans, allen Hunden und allen Katzen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest!

Frank Z

FrankZ